Dienstag, 29. Juli 2014

Der Gesang der Orcas





Titel: Der Gesang der Orcas
Autor: Antje Babendererde
Format: Taschenbuch, 356 Seiten
Erscheinungsdatum:Januar 2006



Klappentext
Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Fotografen, macht Sofie eine weite und ungewöhnliche Reise in die nordamerikanische Wildnis. Es ist eine Entdeckungsreise in die Welt und die uralten Traditionen der Makah-Indianer. Als Sofie von dem Makah-Jungen Javid aufs Meer mitgenommen wird, um die Orcas zu besuchen, ist es ihr, als wäre ein unsichtbares Band zwischen ihnen entstanden
Quelle!



Kurze Zusammenfassung
Sofie kommt aus Deutschland und begleitet ihren Vater mit an die Nordwestküste Amerikas. Ihr Vater ist Fotograf und möchte sein Versprechen an seine Tochter aus kindheitstagen endlich einlösen.... Sie soll mitkommen!
Doch nach dem Tod ihrer Mutter hat Sofie keine Lust längere Zeit mit ihrem Vater zu reisen.
Doch im Dorf angekommen, entdeckt sie Javid, ein Stammesjunge.
Ab da ändert sich alles.
Javid nimmt sie immer heimlich, mit seinem Schlauchboot, hinaus auf hohe See, wo sie eine kleine Walfamilie beobachten. Sie ist froh, dass sie mitgekommen ist und verbringt jede freie Minute mit Javid.



Eigene Meinung
Ich hab das Buch eher unfreiwillig in die Hand genommen.
Denn ich habe in der Bücherei nach einem Buch gesucht, welches hauptsächlich "Wasser" auf dem Cover abgebildet hat.
Alles für die "Einmal durchs Regal Challenge" :-) 
Und Tadaaaaaa gefunden wurde eben "Der Gesang der Orcas".....


.... Und es war zumindest nicht ganz so schlecht wie ich erst vermutet hatte. :)

Es geht um die erste Liebe, das verarbeiten vom Verlust der Mutter und die Bindung zum eigenen Vater wieder stärken.

Sofie ist noch ziemlich mitgenommen von dem Tod ihrer Mutter und freut sich eigentlich darüber Ferien bei der Verwandschaft zu machen.
Doch ihr Vater möchte sie unbedingt mit auf seine Fototour mitnehmen.
Anfangs wenig begeistert geht sie schließlich mit und ist dann auch ziemlich froh darüber.
Sie verguckt sich in den Stammesjungen Javid und verbringt viel zeit mit ihm.
Durch ihn sieht sie auch mehr als einmal die Orcas, was als kleines Kind ihre Lieblingstiere waren.

Sofie war zu Beginn des Romans ein schüchternes, zurückhaltendes kleines Mädchen. Doch durch die gemeinsamen Erlebnisse mit Javid wird sie nach und nach zu einem stärkeren, reiferen und erwachseneren Jungen Frau.



Fazit
Die Autorin Antje Babendererde hat mich in eine Welt der Makah - Indianer entführt und mir vor Augen geführt wie wunderschön die erste Liebe sein kann, auch wenn 2 völlig unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen.

Es war toll mal wieder ein Buch zu lesen, was mit Sicherheit nicht allzu viele gelesen haben (zumindest nicht in den letzten paar Jahren).

Es verzaubert einen.
Doch auch wenn es mal eine gelungene Abwechslung war, ich würde nicht täglich Bücher lesen wollen, in denen Indianer eine rolle Spielen





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