Donnerstag, 31. Juli 2014

Rezension - Tote Mädchen schreiben keine Briefe


Titel: Tote Mädchen schreiben keine Briefe
Autor: Kiera Cass
Format: Hardcover, 173
Erscheinungsdatum: September 2009



Klappentext
Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! 



Kurze Zusammenfassung
Sunnys Schwester Jazz ist bei einem Brand in New York, wo sie direkt nach dem Schulabschluss hingeflüchtet ist, umgekommen.
Ihre leiche jedoch ist nciht auffindbar.
alle Familienmitglieder gehen unterschiedlich mit der Tragödige um.
Die Mutter zieht sich zurück und verfällt ihren Depressionen, der Vater fängt wieder an zu trinken und verlässt die Familie und Sunny? Die ist erleichtert, endlich nicht mehr im Schatten ihrer Schwester stehen zu müssen. Sie fühlt sich frei.

Doch dieses Glücksgefühl hält leider nicht sehr lange an, denn eines Tages kommt ein Brief an. Er ist von Jazz!
Alle sind aus dem Häuschen, alle außer Sunny.
Die merkt schnell, dass die angebliche Schwester, nicht ihre Schwester ist. Doch wer ist sie dann? 



Eigene Meinung
Der Klappentext hat mich wirklich sehr neugierig auf das Buch gemacht.
Es klang sehr viel versprechend und ich hatte richtig Lust darauf das Buch zu lesen...

Hatte....

Also, ein Psychothriller ist das Buch absolut nicht. Es ist an manchen Stellen spannend aber das wars dann auch schon.
Für einen Thriller, oder gar ein Psychothriller, fehlt dem Buch einfach das gewisse etwas.
Was vielleicht auch daran liegt, dass es so kurz ist.
Immer wenn ich dachte, jetzt wird es spannend, war es auch schon wieder vorbei.
Es fehlt einfach der Nervenkitzel, der für einen Thriller notwendig ist.

Trotzdem hab ich das Buch fertig gelesen, denn ich wollte wissen wer denn nun diese "andere Jazz" ist und was sie im Schilde führt.

"Tote Mädchen schreiben keine Briefe" endete dann doch etwas zu abrupt, hier wären evtl. ein paar Seiten mehr besser gewesen.
Trotzdem hat "Gail Giles" mich dann doch sehr damit überrascht, wie das Buch endet.



Fazit
Für diejenigen unter uns, die auf der Suche nach einem kurzes Lesevergnügen sind, könnten hiermit ganz glücklich werden.

Die Story an sich ist gut durchdacht, nur hätte man mehr aus ihr machen können, wenn man an manchen Stellen etwas ausführlicher geschrieben hätte und es nicht nur angerissen hätte.
Deshalb hat mich wohl auch der Schluss ziemlich ratlos zurückgelassen.
ich weiß immer noch nicht, wie ich damit umgehen soll. 



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