Mittwoch, 1. April 2015

Rezension- Seelenficker

Titel: Seelenficker
Autor: Natascha
Format: Taschenbuch, 108 Seiten
Erscheinungsdatum: September 2007
Verlag: U-books (diesen Verlag gibt es nicht mehr, habe das Buch dann beim U-Line Verlag gefunden)




Klappentext

«Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss …»Quelle!



Kurze Zusammenfassung

Natascha ist ein junges Mädchen aus Deutschland.
Sie nimmt Drogen und geht auf den Babystrich um sich diese überhaupt leisten zu können.
Sie schreibt Tagebuch und lässt uns an ihrem Leben teilhaben. 

Schon als Kind musste sie Übergriffe des Stiefvaters über sich ergehen lassen, begann sich zu ritzen, erleidet eine Fehlgeburt und trotzdem hat sie ein Ziel in ihrem Leben - die Schule schaffen!


Eigene Meinung

Das Buch war wirklich schwer zu lesen. Es schildert schonungslos wie es Natascha auf dem Babystrich ergeht, welche Ängste sie bei manchen Freiern durchleben muss, was für verrückte Menschen es doch gibt und was für kranke Ideen sie haben um sie auf dem Babystrich auszuleben.

Natascha war mir sehr sympatisch. Hört sich verrückt an, aber sie hat immer noch den Anspruch an sich selbst die Schule zu packen und irgendwann vielleicht auch an einem anderen Ort, als dem Babystrich, zu arbeiten.
Sie gibt anderen Mut, die vielleicht auch in einer solchen Situation sind.

 

Fazit
Ich würde sagen, das Buch ist nichts für schwache nerven.
Es zeigt schonungslos wie hart es auf dem Babystrich zu sich geht.
Wer trotzdem einen Einblick in die Welt des Babystrichs und der Drogenszene haben möchte, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen.



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