Samstag, 27. Juni 2015

Rezension - Die Überlebenden

Titel: Die Überlebenden
Autor: Alexandra Bracken
Format: Taschenbuch, 544 Seiten
Erscheinungsdatum: August 2014
Verlag: Goldmann




Klappentext

Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ...
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Kurze Zusammenfassung


Ruby "erkrankt" an einem seltsamen Virus, an dem einige Kinder in ihrem Alter schon gestorben sind. Doch Ruby überlebt ihn. Kurz nach ihrem 10. Geburtstag kommt sie in nach Thurmond, einem Lager dass die Bevölkerung schützen soll, denn die Fähigkeiten die mit dem Virus einhergehen sind zum Teil sehr gefährlich.
Es gibt überall solche Lager, doch Thuemond scheint das schlimmste zu sein.
Sobald die Kinder dort ankommen müssen sie sich einem Test unterziehen, damit die Aufseher und Ärzte wissen, wie gefährlich die Kinder sind.
Sobald der Test überstanden wurde, wird man in verschieden Gruppen eingeteilt. Farbgruppen um genau zu sein.
Grün, Blau, Gelb, Rot und Orange.
Doch eines Tages verschwinden plötzlich alle Kinder die als Gelb, Rot oder Orange klassifiziert wurden.

Nach Jahren im Camp bietet sich für Ruby die Chance zur Flucht. Doch kann sie den Menschen, die ihr zur Flucht verhelfen wirklich trauen? Kann sie überhaupt jemanden trauen?



Eigene Meinung
Anfangs war das Buch richtig schwer zu lesen. Der Schreibstil der Autorin war etwas ungewohnt und schwer, was vielleicht der Grund war weshalb ich anfangs überhaupt nicht reingekommen bin und mir öfters überlegt habe es einfach aufzuhören.
Nach einiger Zeit ging es dann aber und das Buch wurde tatsächlich interessant und zieht einen in seinen Bann.


Ruby und die anderen Protagonisten sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Sie waren sympatisch und kamen einem doch sehr real vor. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung so wirklich irgendwann mal geschehen könnte.
Denn alle Charaktere sind anderen misstrauisch gegenüber, können schwer vertrauen anderen gegenüber aufbauen und haben doch Angst, allein in der Welt zu sein, in der man ständig mit der Angst leben muss, dass man wieder in eines der Lager gebracht wird oder gar getötet wird. Ich denke mir würde es nach allem was ich in so einem Lager erlebt habe, nicht anders ergehen.

Leider habe ich hin und wieder den FAden verloren, weil Sätzen zu kompliziert geschrieben waren. Sei es die Sprache der Autorin oder aber auch die endlos langen Sätze die es Hin und wieder gibt....
Manche Dinge hätten vielleicht sogar weggelassen werden. Ich bin gespannt wie es in den nächsten 2 Teilen weiter geht.




Fazit


Man braucht etwas Ausdauer, doch hat man sich erst einmal an den Schreibstil der Autorin gewöhnt ist das Buch richtig Lesenswert.
Ein Buch das von Anfang bis Ende spannend ist!





Über die Autorin
Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium am »College of William & Mary« in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat.
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