Sonntag, 27. Dezember 2015

Rezension - The School for good and evil: Es kann nur eine geben





Titel: The School for good and evil - Es kann nur eine geben
Autor: Soman Chainani
Format:  Hardcover,  507  Seiten
Erscheinungsdatum:
Verlag: Ravensburger


Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...
Quelle!

Sophie träumt schon seit Jahren davon endlich vom Schulmeister abgeholt zu werden, dass sie endlich ihrer Bestimmung, Prinzssin zu werden, gerecht werden kann. Schließlich ist siehübsch, trägt gerne Kleider, weiß wie sie sich schminken muss, ist nett zu ihren Mitmenschen,...
Agatha hingegen möchte mit diesem ganzen Quatsch nichts  zu tun haben. Sie glaubt nicht an Märchen. Auch dass hin und wieder 2 Kinder, jeweils ein "gutes" und ein "böses" spurlos verschwinden, hat mit Sicherheit einen anderen Grund. Im Gegensatz zu Sophie ist Agatha ziemlich hässlich, verlässt ungern den Friedhof auf welchem sie lebt, hat am liebsten keinen Kontakt zu anderen Menschen,...

Doch es kommt wie es kommen muss. Die beiden werden mitgenommen und landen in der Schule für gute und böse.
Doch irgendwie scheint dem Schulmeister ein Fehler unterlaufen zu sein, denn ausgerechnet die Dunkelheit und Düsterheit liebende Agatha kommt in die Schule der Guten um dort zur Prinzessin ausgebildet zu werden und unsere hübsche und süße Sophie in die Schule der Bösen um dort zur Hexe ausgebildet zu werden....

Genau dieser Fehler stellt die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe. Und auch sonst wird von den beiden in den jeweiigen Schulen einiges verlangt....


Ich habe das Buch durch Zufall in der Buchhandlung meines Vertrauens entdeckt. ;)
Schon das Cover hat mich sehr angeprochen. Als dann auch noch der Klappentext so vielversprechend geklungen hat, war klar - Ich brauch das Buch.
Also schnell gekauft, nach Hause geflitzt und in eine neue Welt eingetaucht.

Da ich als Kind schon Märchen über alles geliebt habe, war ich sehr gespannt was mich nun erwarten wird.

Sophie kam für mich ziemlich eingebildet und hin und wieder überhaupt nicht nett rüber. Also überhaupt keine Prinzessin. Agatha hingegen war ziemlich ruhig, ich konnte sie anfangs überhaupt nicht einschätzen.
Als die beiden dann in der vermeintlich falschen Schule gelandet sind und jeweils aus ihrer Perspektive das geschehen Schildern, war für mich klar - Sophie scheint an der richtigen Schule zu sein nur was hat Agatha bei den"Guten" verloren?
Versteht mich nicht falsch, sie machte einen netten Eindruck, aber irgendwie schien sie trotzdem an der falschen Schule zu sein. Doch im Laufe der Geschichte hat sich auch meine Meinunng daüber geändert. Agatha hat gezeigt, dass sie ihrer Freundin immer treu sein würde, sie aus jedem Schlamassel irgendwie versucht rauszuboxen. Sophie hingegen wurde immer mehr zum Biest, hat nur an sich selbst gedacht.

Alles in allem war der erste Band, trotz seinen 500 Seiten ziemlich schnell gelesen und ich war ziemlich schockiert darüber. Wie konnte ich so ein dickes Buch so schnell lesen?

Letzendlich ist es die Geschichte zweier Mädchen, die eigentlich Freundinnen sind. Gefangen in einer Schule für gute und böse, mitten in einer Ausbildung zu Märchenfiguren.
Doch welche bekommt das heiß ersehnte, eigene Märchen?
Und was wird aus der Freundschaft der beiden?

Fragen über Fragen, die hoffentlich bald gelöst werden.


Für mich war es ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe.
Wie schon gesagt liebe ich Märchen und es war interessant ein Märchen bei der "Entstehung" zu erleben.
Manche Figuren wurden meiner Meinung nach etwas vernachlässigt, andere dagegen richtig gut ausgearbeitet.
Man kann nur darauf warten, dass Teil 2 erscheint. ;)


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