Montag, 30. Mai 2016

REZENSION - WARCRAFT: DER LORD DER CLANS



Titel: Warcraft - Der Lord der Clans
Autor: Christie Golden
Format: Taschenbuch, 300 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Auflage, November 2014
Verlag: Panini Books
Reihe: 2/6






In den dunstverhangenen Nebeln der Vergangenheit war die Welt Azeroth von wundersamen Wesen aller Art erfüllt. Geheimnisvolle Elfen und kühne Zwerge wandelten unter den Menschen - bis die Ankunft der dämonischen Armee, die man die Brennende Legion nannte, den Frieden für immer aus der Welt verbannte. Jetzt kämpfen Orks, Drachen, Kobolde und Trolle um die Herrschaft über die zerschmetterten Königreiche; Sklave. Gladiator. Schamane. Kriegshäuptling. All dies hat man den geheimnisvollen Ork namens Thrall genannt. Von grausamen menschlichen Herren aufgezogen, die ihn zu ihrem perfekten Werkzeug schmieden wollten, trieben die Wildheit seines Herzens und der Hunger seines Geistes Thrall dazu an, einem Schicksal zu folgen, das er gerade erst zu verstehen begann. Er wollte seine Ketten zerreißen und die uralten Traditionen seines Volkes wiederentdecken. Jetzt kann die stürmische Geschichte seines Lebens - eine Saga der Ehre, des Hasses und der Hoffnung - endlich erzählt werden ... 

Quelle: Abgetippt :)




Thrall ist ein Ork, dessen Eltern nach seiner Geburt ermordet wurden.
Allein zurückgelassen in einer Welt die Orks als Sklaven sehen, wird er von Leutnant Aedelas Blackmoore gefunden und lebt seitdem bei eben diesem.
Er ist sein Sklave, lernt das Lesen, Schreiben und ganz besonders wichtig das Kämpfen.
Mehr als einmal muss er sich von seinem Herrn einiges gefallen lassen.
Doch der junge Ork kennt es nicht anders. Glücklich ist er trotzdem nicht.
Während der Ork für Gladiatorenkämpfe ausgebildet wird, lernt ein junges Menschenmädchen kennen und freundet sich mit dieser an.
Dieses Mädchen wird den jungen Thrall auf ewig im Herzen, als auch im Gedächtnis bleiben.

Thrall wird dem Mädchen auf ewig Dankbar sein, denn sie ermöglicht ihm die Flucht, durch welche er mehr über sich, seine Eltern,... erfahren kann.
Doch wird Blackmoore seinen Sklaven ziehen lassen? Oder wird er sich auf den Weg machen ihn zu finden und zurück zu holen?





Ich wusste überhaupt nicht, dass ich Orks "leiden" kann.
Bisher habe ich sie immer für hässliche, grüne Wesen gehalten.
Aber die Geschichte von Thrall hat mich so berührt, dass es mir fast schon leid tut, was ich zuvor von ihnen gehalten habe.

Nachdem Thrall aus den Fängen Blackmoores fliehen konnte, hat er sich auf den Weg gemacht um andere Orks zu finden. Auf seinem Weg hat er mehr über seine Eltern, seinen Clan und die Schamanen erfahren.
Hier, in der freien "Wildbahn" wird Thrall ein starker und mächtiger Ork, der genau weiß was er will: Sein Volk befreien!

 
"Warcraft - Der Lord der Clans" hat mich geleehrt, dass Orks definitiv mehr sein können als Mordmaschinen. 
Thrall hat uns gezeigt, dass es nicht darauf ankommt woher du kommst, wie du aussiehst,usw. DU bist für den Verlauf deines Lebens selbst zuständig und musst es deshalb auch selbst in Angriff nehmen.

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende total mitgerissen und überzeugt. Es gab sogar hin und wieder eine Stelle in der ich Tränen in den Augen hatte.



Kommen wir noch zu den Charakteren:
Wie das so ist, hat man in jedem Buch so seine Lieblinge und seine absoluten Hasslinge (Gibt es das Wort überhaupt? Mir gefällts, Meins! ;) )
Thrall gehörte defintiiv zu den Lieblingen. Man konnte während des Buches wunderbar verfolgen, wie er gewachsen, stärker (nicht nur körperlich) und auch klüger geworden ist.
 

Dann hätten wir Leutnant Aedelas Blackmoore. Oh Gott hab ich ihn gehasst. Im ersten Moment fand ich ihn ganz nett (Hallo? Er hat Thrall nicht ermorden lassen, nachdem er ihn gefunden hat), aber je weiter die Geshcihte vorran schritt, desto unheimlicher und doofer fand ich ihn.

Und die junge Taretha . Ihren Mut habe ich wirklich bewundert. Sie wusste von Anfang an wie gefährlich der Kontakt zu Thrall sein könnte und hat diese Gefahr trotzdem auf sich genommen, um ihrem Freund ein guter Freund zu sein, ihm Mut zu machen, zu helfen,....
ohne sie, wäre Thrall niemals so weit gekommen.

Es gibt natürlich noch einige Charaktere wie z.B. Doomhammer, ....
Doch alle aufzuzählen wäre einfach ziemlich Zeitaufwendig und würde Euch auch die Spannung am Buch nehmen.
Diese 3 sind eine der wichtigsten Charaktere.



 

Abschließend sei gesagt:
Wer Orks leiden kann, für den ist das Buch definitiv etwas. Und wer sie nicht leiden kann, lasst Euch Ork-infizieren so wie ich es jetzt bin. ;)
Wer weiß, aber vielleicht gefällt Euch die Geschichte des jungen Orks ebenso wie sie mir gefallen hat.




Ich bin begeistert und habe den jungen Ork doch sehr ins Herz geschlossen.
Würde am liebsten gleich nochmal von vorne beginnen. ;)
Absolute Leseempfehlung!!!!!


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