Samstag, 3. September 2016

REZENSION - DER BEWEIS DAS ES EIN LEBEN AUßERHALB MEINES ZIMMERS GIBT



Titel: Der Beweis das es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt 
Autor: Melissa Keil
Format: Taschenbuch, 382 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2014
Verlag: cbt




Sam Kinnison ist ein Geek, und glücklich. Er liebt Horrorfilme, seine Nerd- Freunde, World of Warcraft – und solange Prinzessin Leia nicht höchstpersönlich in seinem Zimmer auftaucht, sind ihm Mädchen ziemlich egal. Dann trifft er Camilla. Camilla ist wunderschön, unglaublich nett und wird in seinem Leben absolut keine Rolle spielen, denkt Sam. Doch Camilla sieht das anders. Sie wäre gern die Hauptdarstellerin in Sams Leben. Und das führt nicht nur in Sams Drehbuch zu einigem Durcheinander, sondern stürzt die gesamte Clique in ungewohntes Chaos …
Quelle!



Sam liebt Horrorfilme und möchte später mal selbst ein Drehbuchautor werden.
Er und seine Freunde sind die größten Nerds an der Highschool und haben kein Problem damit so zu sein.
Wären da nicht die "Arschnasen" von den beliebten Kids, die ihnen tagtäglich die Highschool zur größten Horrortortur überhaupt machen. Doch gemeinsam stehen sie das durch, Freunde schaffen alles gemeinsam.

Doch eines Tages taucht plötzlich die wunderschöne Camilla auf und bringt das Leben der Freunde und ganz besonders das von Sam gehörig durcheinander.



Sam und seine Freunde sind DIE Nerds schlecht hin. Und das beste (Naja ich fand es gut), sie sind stolz darauf. Sie möchten sich nicht verändern, um nicht mehr vor der ganzen Schule als Nerds zu gelten, sie möchten sich nicht verändern um irgendjemandem zu gefallen, sie sind einfach sie selbst.
Das ändert sich auch nicht großartig, als die gut aussehende junge Camilla in ihrer Schule auftaucht.
Sie sind zum Teil sogar erstaunt, dass sie so viel Zeit mit ihnen verbringen möchte.

Unser Hauptprotagonist Sam möchte Drehbuchautor werden. Einige Drehbücher hat er sogar schon geschrieben, findet sie allerdings grottenschlecht.
Sein Kumpel Mike ist Schwul und richtig gut in Karate. Beides Dinge die keinen aus der Clique stören. Dann gibt es da noch Adrian, der eben Adrian ist. Und die schüchterne Allison.
Die 4 versuchen tagtäglich den Highschool Alltag hinter sich zu bringen.

Als die junge Camilla auftaucht, wird aus der 4er Clique plötzlich eine 5er Clique. Eine Veränderung die Sam erstmal gut verdauen muss, denn Veränderungen sind nicht so sein Ding.

Da das komplette Buch aus Sams Sichtweise geschrieben ist, kann man sehr gut mit ihm mitfühlen, manchmal hätte ich ihm am liebsten eine riengehauen, weil er so offensichtliche Dinge einfach nciht in seinen Kopf bekommen möchte. (Pffff Männer eben :D )

Ich dachte anfangs nicht, dass mir die Nerdigen Protagonisten oder die junge Camilla überhaupt zusprechen könnten.
Besonders bei Camilla hatte ich meine bedenken, denn ihr scheint offenbar alles zuzufliegen und alle mögen sie.
Doch je länger ich in die Geschichte eingetaucht bin, desto besser haben mir die Charaktere gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach Klasse. Es war humorvoll und sarkastisch geschrieben, wunderbar für zwischendurch.
Die knapp 400 Seiten flogen einfach so dahin.
Zum Ende hin wurde es leider sehr klischeehaft und eigentlich weiß man schon recht schnell wie das Buch enden wird, aber es hat mich nicht allzu sehr gestört, denn es gibt auch Dinge in dem Buch mit denen ich so nicht gerechnet hätte.




Alles in allem war es ein humorvolles Buch was man trotz der knapp 400 Seiten locker leicht lesen kann, auch wenn man Abends eigentlich nur noch 1-2 Kapitel lesen möchte (hust, ich lag die letzten Nächte defintiv länger im Bett um das Buch zu Lesen, als ursprünglich von mir geplant war).
Das Ende ist leider ziemlich kitschig, klischeehaft und vorhersehbar aber trotzdem eine nette Unterhaltung.


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