Dienstag, 17. Januar 2017

REZENSION - BEVOR ICH STERBE

Titel: Bevor ich sterbe
Autor: Jenny Downham
Format: Taschenbuch, 316 Seiten
Erscheinungsdatum:
Verlag: Cbt


















Ihr bleibt keine Zeit, aber die Liebe.
Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Ihr Kampf gegen die Leukämie scheint nach vier Jahren verloren. Doch Tessa will nicht einfach verschwinden, sie will leben – wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt eine Liste, was sie noch tun will, bevor sie stirbt: einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, einen Tag lang berühmt sein, etwas Verbotenes tun, einmal Sex haben. Als Adam auftaucht, ist Sex plötzlich mehr als ein Punkt auf ihrer Liste. Doch darf man lieben, wenn man stirbt?
Quelle!




Tessa ist 16 Jahre jung und hat Leukämie.
Nachdem ihr die Ärzte nur noch eine geringe Lebenszeit prophezeien, erstellt Tessa sich eine Liste mit Dingen, die sie bis zu ihrem Tod unbedingt noch machen möchte.
Unter anderem stehen auf der Liste Sachen wie: "Einen ganzen Tag JA sagen", "Drogen nehmen" oder "Sex haben".
Doch dann taucht ein Junge namens Adam auf. Ausgerechnet jetzt, kurz vor ihrem Tod verliebt sie sich.




Das Buch war eine waschechte SUB-Leiche.
Da ich mir dieses Jahr ein SUB-Glas angeschafft habe, dachte ich mir "Ziehst gleich mal eins und liest es sofort." (Letztes Jahr hatte das mit dem SUB Glas nämlich nicht geklappt)
Gesagt, getan und es wurde eine meiner vermutlich ältesten SUB Leichen.

Tessa ist eine ganz spezielle Protagonistin.
Sie ist 16 Jahre jung und wie 16jährige so sind, fallen ihr (in meinen Augen) nur dumme Ideen für ihre Liste ein, die sie vor ihrem Tod unbedingt noch machen möchte.
Doch sie beweist mit ihren Ideen auch Mut, denn einige Dinge ihrer Liste, schwächen sie so sehr, dass sie oftmals ein paar Tage Ruhe braucht, bevor sie sich wieder dem nächsten widmen kann.
Trotz dieser Tage der Schwäche, gibt sie nicht auf und will nach Möglichkeiten alles ihrer Liste erledigen.

Leider kamen mir manche Sachen so "erzwungen" vor.
Beispielsweise die Romanze mit ihrem Nachbarn Adam (der ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat und somit ein schwieriges Leben hat). Wieso ausgerechnet der Nachbar? 
Hinzu kam noch, dass ich viele Ideen von Tessas Liste tatsächlich unnötig und einfach nur idiotisch fand.Wieso muss man Drogen probieren oder mit einem wildfremden Sex haben?

Auch wenn ich manchmal genervt von Tessa war, fand ich die Geschichte doch ganz gut.
Ihre Krankheit ging mir unter die Haut. Ich konnte sowohl mit ihr, als auch ihrer Familie in bestimmten Situationen absolut mitfühlen.
Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich auf eine Weise mit der Protagonistin verbunden gefühlt habe.

Auch wenn ich als Leserin das Ende von Anfang an geahnt habe, war es sehr emotional.
Gerade bei den letzten Seiten konnte ich mich noch mehr in Tessa, aber auch in ihre Familie und Freunde hineinversetzen. War tatsächlich ein Teil davon.




"Bevor ich sterbe" konnte mich nicht vollkommen vom Hocker hauen und trotzdem war es auf seine eigene Weise eine schöne und zugleich traurige Geschichte.




1 Kommentar:

  1. Hey :)
    Echt gute Rezension!
    Mir hat die Geschichte auch echt gut gefallen, wäre da nur Tessa nicht gewesen

    Liebe Grüße :)
    www.lydiaskleinebuecherwelt.blogspot.de

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