Montag, 27. Februar 2017

REZENSION - DAS LICHT VON AURORA

Titel: Das Licht von Aurora
Autor: Anna Jarzab
Format: Hardcover, 447 Seiten
Erscheinungsdatum: August 2015
Verlag: Loewe


















Ich hatte nicht das Gefühl, als würde er nach Aurora gehören.
Ich hatte eher das Gefühl, als würde er zu mir gehören, egal wo ich war.
Aber das lag ja nicht in meiner Hand und in seiner auch nicht.


Schon immer wollte die 16-jährige Sasha in die Rolle ihrer liebsten Romanheldinnen schlüpfen und Abenteuer in fernen Welten erleben. Nicht ahnend, dass die Geschichten ihres Großvaters über Parallelwelten tatsächlich wahr sind, landet sie plötzlich unfreiwillig in Aurora – einer modernen Monarchie. Neben einem Leben am Hofe erwartet Sasha hier auch die ganz große Liebe. Doch Palastintrigen und Verrat drohen ihre Träume zu zerstören ...
Quelle!





Sasha ist 16 Jahre jung und lebt bei ihrem Großvater, da ihre Eltern recht früh bei einem Unfall verstorben sind...

Sie wird eines Tages von ihrem Schwarm Grant aus heiterem Himmel zum Abschlußball eingeladen. Für Sasha ist dies der schönste Tag ihres Lebens.
Es scheint alles perfekt zu sein.
Doch kurz bevor Grant sie nach Hause bringen soll, landen beide in Aurora.

Aurora ist ein Paralleluniversum, fast identisch zu ihrer Welt.
Schnell erzählt Grant, der eigentlich nicht Grant heißt, sondern Thomas, weshalb er sie entführt hat.
Denn er braucht dringend Sashas Hilfe, da sie der Prinzessin von Aurora.
Denn die Prinzessin Juliana ist spurlos verschwunden und eigentlich sollte sie bald heiraten...

Sasha lässt sich breitschlagen und verspricht sich für einige Tage als Prinzessin Juliana auszugeben. Doch so leicht, wie die Vorstellung als Prinzessin vielleicht ist, ist es leder nicht....




Ich wollte das Buch vom ersten Moment an haben, als ich dieses wunderevolle Cover gesehen habe.
Wenn man länger in der Geschichte verweilt, passt es einfach perfekt.
Die Stadt, die Polarlichter und ein wundervolles Kleid. Perfektes Cover zum Inhalt.

Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.
Doch je länger ich im Buch gelesen habe, desto interessanter fand ich es.

Vielleicht war einer der Gründe, weshalb ich anfangs nicht in die Geschichte gefunden habe, die Liebesgeschichte. Für mich war sie nicht romantisch, sondern eher unglaubwürdig.
Ich habe mich immer wieder gefragt, weshalb Sasha das plötzliche Interesse von Grant nicht in Frage gestellt hat.
Wie es so ist, steht sie schon ewig auf ihn, doch Grant hatte nie auch nur einen Hauch Interesse an ihr.

Im Laufe der Geschichte konnte ich mich jedoch etwas mit Sasha anfreunden.
Was wohl auch der Tatsache geschuldet war, dass sie in einer auswegslosen Situation fest saß. Außerdem wird sich Sasha im Verlauf der Geschichte klar, dass sie keine Gefühle für Grant hegt, sondern für Thomas.

Die Welt die Anna Jarzab geschaffen hat, hat mir wirklich sehr gefallen. Die Idee der Paralleluniversen fand ich gelungen, denn ich hatte so ein Buch bisher noch nicht gelesen.

Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Sasha.
Manchmal kommen aber auch Thomas und Juliana zu Wort.
Die Schriftart, sobald Juliana zu Wort kommt, unterscheidet sich von der eigentlichen Schriftart, die ansonsten im Buch vorherrscht.
Juliana kommt zwar nicht oft zu Wort, doch man hatte durch ihre Worte einfach einen anderen Blick auf die Geschichte.

Als ich mit dem Lesen begonnen habe dachte ich, dass mir dieses Buch leider nicht zusagen wird. Der Einstieg viel mir total schwer.

Doch je länger ich in der Geschichte las, desto besser gefiel es mir. 

Und jetzt würde ich natürlich liebend gern mit dem Folgeband weiter machen, denn das Ende hat mich sehr neugierig gemacht. 😊







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