Mittwoch, 1. März 2017

REZENSION - FEENGLUT

Titel: Feenglut
Autor: Sandra Bäumler
Format: ebook, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2015
Verlag: Drachenmondverlag

















 
Die Schwertkämpferin Kayla führt ein entbehrungsreiches, aber freies Leben. Zusammen mit ihrer Schwester Naias zieht sie von Arena zu Arena, um ihrer beider Lebensunterhalt zu bestreiten.
Während die eine Schwester eine außergewöhnliche Kriegerin ist, vermag die andere durch Magie zu heilen. Naias Gabe muss jedoch ein Geheimnis bleiben.
Als Kayla in der Arena von Ro’an zu ihrem bisher schwersten Kampf antritt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Naias gerät in Gefahr und Kayla verliert ihre Freiheit. Doch welche Rolle spielt der geheimnisvolle Krieger, dem sie während der Kämpfe in Ro’an immer wieder begegnet?
Quelle!



Kalya ist eine junge Schwertkämpferin. Gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Naia, welche eine Heilerin ist, zieht sie von Stadt zu Stadt.
Denn Kayla verdient den Lebensunterhalt für die beiden durch Kämpfe in den unterschiedlichsten Arenen. Außerdem möchte sie mit dem gewonnenen Geld eine Heilerschule für ihre Schwester Naia finanzieren.

Auf dem Weg in die nächste Stadt, treffen die beiden auf einen jungen Mann Namens Fenn.
Dieser verliebt sich in Naia, wodurch Kayla fortan mit ihm Leben muss.
Zu dritt ziehen sie weiter nach Roán, der nächsten Stadt in welcher sich das Leben aller drei gehörig verändern wird.

Denn Kalya geht eine Wette mit einem der Krieger ein, welche sie verliert und zu einer Sklavin des Königs macht.
Sie verliert ihre Freiheit, ihre Schwester, alles was ihr jemals etwas bedeutet hat......





So spannend und interessant das Buch zu Beginn war, habe ich mich wirklich auf eine tolle Geschichte gefreut.
Doch am Ende hat es mich ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

Doch beginnen wir am Anfang.
Die Prophezeiung zu Beginn hat natürlich Lust auf mehr gemacht. Ich wollte wissen, inwiefern Kayla tatsächlich mit dieser zu tun hatte. Auch die Grundidee, die Charaktere und die Welt die die Autorin geschaffen hat war zauberhaft.
Ich konnte Kapitelweise lesen und habe mein Umfeld komplett vergessen.
Jedoch gab es schon hier einige Schwachstellen. Eine davon waren die nicht komplett ausgearbeiteten Charaktere. Beispielsweise weiß ich bis jetzt noch nicht wirklich, wie ich mir Fenn eigentlich vorstellen sollte.

Kayla war mir von anfang an sympathisch, ebenso ihre kleine Schwester Naia.
Sie ist eine sehr starke, selbstbewusste und sture Persönlichkeit. Kurz: Perfekt um in dieser Welt zurechtzukommen.

Kayla, die Männer immer nur als Gegner in einer der Arenen oder als lästige Wesen betrachtet hatte, hatte mich leider ab dem Zeitpunkt als sie Gefühle für einen Mann entwickelt ziemlich genervt.
Natürlich kann es passieren, dass man der Männerwelt den Rücken zukehrt und sich dann doch verliebt, allerdings wurde aus Kayla eine verweichlichtere Kayla.
Kayla verliebt sich natürlich nicht mit einem Zack-Bumm-Bang. Sie braucht lange, bis sie sich ihre Gefühle dann auch eingesteht, wehrt sich immens dagegen. Doch als sie diese dann zulässt ist sie irgendwie anders. Nicht mehr die starke Kämpferin.
Ich habe mich alerdings damit abfinden können. Denn die Liebe kann ja wirklich etwas wundervolles sein. Hätte es ihr sogar gegönnt. Als dann aber noch ein zweiter Mann ins Spiel kam und sich das ganze zu einer Dreiecksbeziehung entwickelte, war es aus.
Ich hasste Kayla, die Männer, einfach alles.
Tja und dann wären wir auch schon beim Ende angelangt.
Die letzten 4 Kapitel kamen für mich sehr "hingeklatscht" rüber. Es ging plötzlich alles so schnell und damit kam ich nicht klar.

Den Schreibstil der Autorin fand ich recht gelungen. Jedoch kamen hin und wieder Rechtschreibfehler vor, welche ich nach einer Weile auch nicht mehr überlesen konnte.
Es kann natürlich einmal vorkommen, jedoch kamen sie zeitweise sehr sehr gehäuft vor, was mich beim Lesen total aus der Bahn geworfen hatte.

Das Cover wiederrum finde ich wirklich gelungen.
Es ist zwar nicht das schönste Cover, doch es passt einfach sehr gut zum Inhalt.




Das Buch hatte so stark begonnen, doch leider wurde es mit der Zeit immer schlechter.
Das fand ich leider sehr sehr schade, denn ich hatte so viel Hoffnung in das Buch gelegt. Allein wegen dem grandiosen Anfang.




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