Montag, 19. Juni 2017

REZENSION - ZUM GLÜCK BRAUCHT MICH NIEMAND

Titel: Zum Glück braucht mich niemand
Autor: Liv Marit Weberg
Format: Hardcover, 206 Seiten
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Verlag: Fischerverlage
Reihe: 2/2
















Anne Lise ist eigentlich zu schüchtern für eine Beziehung, aber so verliebt, dass es kaum auszuhalten ist. Deshalb zieht sie Hals über Kopf mit ihrem frischgebackenen Freund Stian zusammen. Die beiden schmeißen ihr Studium in Oslo, um mitten in der Pampa eine Tierhandlung zu übernehmen. Doch Stian kümmert sich mehr um die Tiere als um Anne-Lise. Die ist natürlich stinksauer – wozu will er eigentlich überhaupt eine Freundin? Doch wie soll man sich streiten, wenn man eigentlich schon zum Küssen zu schüchtern ist? Und soll das jetzt etwa die große Liebe sein? Um herauszufinden, was man vom Leben eigentlich will, ist abhauen immer noch die beste Lösung – zumindest, wenn es nach Anne-Lise geht …
Quelle!





Anne- Lise lebt mit ihrem Freund in Troms.
Gemeinsam betreiben sie dort eine Tierhandlung.
Doch Ann- Lise ist schüchtern, sieht alles in ihrem Leben schwarz und überhaupt fragt sie sich ständig, weshalb sie überhaupt lebt....




Beim recherchieren über das Buch habe ich feststellen müssen, dass "Zum Glück braucht mich niemand" der 2. Teil ist.
Der erste Teil heißt "Zum Glück bemerkt mich niemand... dachte ich".
Den ersten Teil kenne ich natürlich nicht und trotzdem konnte ich der Geschichte gut folgen.

Da dieses Buch nur knapp über 200 Seiten hat und ich euch nicht zu viel verraten möchte, wird diese Rezension wohl relativ kurz ausfallen.

Anne- Lise ist eine sehr schüchterne junge Frau.
Ihr Leben besteht hauptsächlich aus Selbstzweifeln, die ihr Leben wirklich anstrengend machen.
Sie stellt sich die Frage, ob ihr Leben überhaupt Sinn macht?!
Hat sie überhaupt eine Berechtigung? Was gibt sie den Menschen in Ihrem Leben zurück? Braucht man sie denn tatsächlich?
Sie rutscht immer tiefer in eine Depression, aus der sie selbst keinen Ausweg findet....

Die Grundstimmung, von Anfang bis Ende des Buches, ist sehr bedrückend.
Hin und wieder zogen sich einige Lichtblicke, die jedoch sehr schnell auch wieder verschwinden....

Das Buch wird aus der Sicht von Anne- Lise erzählt.
Alles andere wäre wohl schlicht und ergreifend eine falsche Art an das ganze ran zu gehen.
Das Buch ist in viele kurze Kapitel gegliedert, die einen nur so durch das Buch fliegen lassen.
Außerdem waren die kurze Kapitel perfekt um die Stimmung des Buches rüberzubringen.

Anne- Lise erzählt ihre Geschichte sehr emotionslos, was wiederrum ihren Charakter wunderbar wiederspiegelt.

Das Cover ist doch eher schlciht gehalten und nichts weltbewegendes.
Wäre es jedoch ein aufwendiges, buntes und schrilles Cover gewesen, wäre dies sehr am Inhalt des Buches vorbei gewesen.







Eine bedrückende Geschichte mit einer emotionslosen Protagonistin.
Und doch hat es mich auf eine ganz spezielle Art abholen können.
Leider war es mir etwas zu kurz.





 

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